Deutschland, das Land der vielen Biere – stimmt es oder stimmt es nicht?

14.01.2014

Deutschland gilt als Biernation - dabei geht der Konsum hierzulande zurück. Erst vor kurzem ist ein Kartell großer Brauereien aufgeflogen. Ist der Kartellskandal eine Folge des Abwärtstrends?

Bier wird bei den Deutschen immer unbeliebter - der Absatz sinkt jedes Jahr. Foto: Jeremy Keith/ flickr.com

Dicke Bäuche, Lederhose, eine Maß in der Hand – so stellen sich viele die Deutschen vor. Das Klischee, in Deutschland würde man ja doch nur Bier trinken, hält sich wacker. Die Zahlen jedoch sagen etwas anderes: der Bierkonsum geht zurück. Darauf haben auch die großen Brauereien reagiert – allerdings nicht mit neuen Konzepten und Rezepten, sondern offenbar mit verbotenen Preisabsprachen.

Kleine Brauereien oder große Braukonzerne?

Und das, obwohl man in Deutschland eine große Auswahl an Bieren hat – um die 1300 Brauereien mischen in Deutschland Hopfen, Malz und Wasser zusammen. Doch ist auch überall ein anderes Bier drin oder stehen doch nur große Firmen dahinter, die an unterschiedichen Standorten andere Etiketten auf die Flaschen kleben?

Wir haben mit Martin Zarnkow über die Entwicklung des deutschen Bieres gesprochen. Er ist Dozent beim Lehrstuhl Brau- und Getränketechnologie der Technischen Universität München.

Wenn da Stralsunder draufsteht, muss das aus Stralsund kommen. – Martin Zarnkow