DFB-Frauen: Ins Finale gewurschtelt

26.07.2013

Nach durchwachsenem Beginn hat es die deutsche Nationalmannschaft im Frauenfußball doch noch ins Endspiel der Europameisterschaft in Schweden geschafft. Dort wartet eine Truppe, die zuvor bei Deutschland für schlechte Stimmung gesorgt hat.

Will im EM-Endspiel wieder jubeln: Bundestrainerin Silvia Neid. Foto: © Jonathan Nackstrand/AFP

Europarekord mit rund 46.000 Zuschauern in München. 4:2 im letzten Testspiel vor der Europameisterschaft gegen den Weltmeister Japan. Überzeugender Fußball.

Die Frauennationalmannschaft war in Topform und heiß auf den Auftakt der EM in Schweden. Doch gleich im ersten Spiel gab es eine herbe Enttäuschung. Gegen die Niederlande enttäusche die Truppe von Trainerin Silva Neid und mühte sich zu einem 0:0. Auch danach wollte es einfach nicht klappen.

Aussprache nach historischer Niederlage

Zwar gab es einen 3:0-Erfolg gegen Island, aber schon im nächsten Spiel setzte es die erste Niederlage bei einer EM nach 20 Jahren – 0:1 gegen Norwegen.

So konnte es nicht weitergehen, hat sich die Kapitänin Nadine Angerer gesagt und die Spielerinnen zu einer Aussprache versammelt. In der Folge hat sich die deutsche Mannschaft Stück für Stück gesteigert und steht nach zwei 1:0-Siegen gegen Italien und die stark aufspielenden Gastgeber aus Schweden im Endspiel.

Dort trifft Deutschland ausgerechnet auf Norwegen, die sich gegen das Überaschungsteam Dänemark im Elfmeterschießen durchgesetzt haben. Über das Finale berichtet detektor.fm-Redakteur Adrian Geiler.

Ich denke, die Chancen, dass Deutschland den 8. Europmeisterschaftstitel im Frauenfußball feiern kann, sind nicht so schlecht. – Adrian Geiler