Die Bergfilmnacht – Kinoerlebnis und Bergsport im Steinbruch

03.08.2013

Das Bergfilmfestival im Steinbruch Gaudlitzberg kombiniert Film und Sport nicht nur auf der Leinwand, sondern auch im Angebot für die Festivalgäste. Die alten Bergfilme in schwarz-weiß spielen dort kaum noch eine Rolle.

Das Filmen auf dem Berg verlangt aufwändige Kameratechnik. Foto: Privatarchiv Matthias Fanck

weiß vieles aus der Geschichte des Bergfilms zu erzählen.Matthias Fanckweiß vieles aus der Geschichte des Bergfilms zu erzählen. 

Mit dem Genre Bergfilm wird die senkrechte Felswand mit der horizontalen Leinwand zusammengebracht.

Über 100 Jahre dauert die Geschichte des Bergfilms bereits. In dieser Zeit hat er sich stark gewandelt: Anfangs dokumentierten Bergfilme Expeditionen in stummen Schwarz-Weiß-Filmen. Sie wurden in den 1920ern zum großen Erfolg des deutschen Heimatfilms.

Leni Riefenstahl war gestern

Heutzutage können Bergsportler ihre Abenteuer mit kleinen Helm- oder Fingerkameras in actionreichen Bildern dokumentieren und haben somit eine neue Spielart des Bergfilms geprägt.

Die Verbindung mit dem Bergsport hat den Bergfilm schon immer geprägt und Innovationen für die Filmtechnik hervorgebracht.

führen durch das Programm der Bergfilmnacht.Toni Werner und Peter-Hugo Scholzführen durch das Programm der Bergfilmnacht. 

Auch die Kinobesucher werden zu Sportlern

Bei der Bergfilmnacht im Steinbruch Gaudlitzberg bei Wurzen wird deshalb das Filmprogramm mit Sport und Spiel begleitet. Diese Mischung können Besucher vom 30. August bis zum 1. September im Kinosaal aus Felswänden erleben.

Wir haben mit Toni Werner und Peter-Hugo Scholz, den Organisatoren dieses ältesten Bergfilmfestivals in Deutschland, über ihr Film- und Sportprogramm gesprochen. Außerdem betrachten wir mit dem Bergfilmkenner Matthias Fanck die Geschichte des Bergfilms.