Die ungelöste Frage des Monats: Wie ist Evolution mit sozialem Gruppenverhalten vereinbar?

07.11.2011

Darwin's Theorie sagt: Nur die Angepassten überleben. Doch warum einige Tierarten dann in Gemeinschaften leben, bei denen Nachwuchs das Privileg weniger Mitglieder ist, kann sie scheinbar nicht erklären.

Ein prominentes Beispiel für die Arbeitsteilung sind die Bienen. Sie haben in ihrer Kolonie die Jobs genau aufgeteilt. Nahrung wird in der Gruppe beschafft und aufgeteilt, die Brut wird gemeinsam gepflegt. Elternschaft ist ein Privileg für die Königin, die anderen Weibchen sind unfruchtbar.

Der Fachbegriff für dieses Verhalten heißt Eusozialität. Stellt man sich den umgekehrten Fall vor, wird der Grund für den Verzicht auf den Nachwuchs schnell klar. Es ergibt evolutionär gesehen einfach Sinn.

Warum das so ist, möchten wir gerne wissen und stellen deshalb die ungelöste Frage des Monats: „Wie lässt sich Eusozialität und die Evolutionstheorie vereinbaren?“.

Ein Mann, der Antwort auf unsere Fragen geben kann ist Thomas Jagau, Mitbegründer des „Journals der ungelösten Fragen“.

Ungelöste Frage des Monats: Wie lassen sich Eusozialität und Evolutionstheorie vereinbaren?


Kooperation | «die ungelöste Frage des Monats»
detektor.fm und das „Journal of unsolved questions“ starten neue Reihe

Zwar sind Journalisten und Wissenschaftler nicht immer die besten Freunde: die einen seien zu verkopft, die anderen zu oberflächlich – das werfen wir uns gegenseitig immerzu vor. Doch damit soll Schluss sein, zumindest im Kleinen.
Gemeinsam mit dem „Journal of unsolved questions“ widmen wir uns der „ungelösten Frage des Monats“ – Jeden ersten Montag im Monat.