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Der chinesische Künstler und Regimekritiker Ai Weiwei. © Joerg Koch / ddp

Die Verhaftung von Ai Weiwei – wird Chinas Führung nervös?

Nachdem in Peking die größte deutsche Kunstaustellung im Ausland angelaufen ist, wird der systemkritische chinesische Künstler Ai Weiwei verhaftet. Nervosität der Führung im Land der Mitte?

Gerd Kaminski - Leiter des Österreichischen Instituts für China- und Südostasienforschung in Wien

Leiter des Österreichischen Instituts für China- und Südostasienforschung in Wien
Gerd Kaminski

Die Verhaftung des systemkritischen chinesischen Künstlers Ai Weiwei hat für großes Medienecho in Deutschland gesorgt. Fast schon ironisch wirkt der Umstand, dass eine Ausstellung zur „Kunst der Aufklärung“ erst vor wenigen Tagen in Peking eröffnet wurde. In seiner Rede zur Eröffnung der mit deutschen Gelder finanzierten Ausstellung hatte Außenminister Guido Westerwelle gesagt, dass die „Freiheit der Kunst immer auch Gradmesser für die Menschlichkeit einer Gesellschaft ist“.

Über die Situation in China sprechen wir mit Gerd Kaminski, dem Leiter des Österreichischen Instituts für China- und Südostasienforschung in Wien.