Do-it-yourself: In Repair Cafés wird selbst geflickt

20.09.2013

Reparieren statt Wegwerfen lautet die Devise. Statt kaputte Alltagsgegenstände sofort zu entsorgen, sollte man erstmal versuchen, sie wieder in Ordnung zu bringen. Das geht jetzt international in Repair Cafés.

Nicht jeder hat eine gut gefüllte Werkzeugtasche zuhause. Foto: Thomas Kohler / flickr

berät alle, die Repair Cafés veranstalten möchten.Tom Hansingberät alle, die Repair Cafés veranstalten möchten. 

Drucker kaputt, Kaffeemaschine hin und der neue Wollpullover hat schon wieder ein Loch. Wegschmeißen oder teuer reparieren lassen? Weder noch.

In den sogenannten Repair Cafés nimmt der Besucher das Werkzeug selbst in die Hand. Mit der Unterstützung von Experten – also Fachleuten wie Tischler, Schneider oder Elektroniker – bekommen kaputte Gegenstände eine zweite Chance.

Wie genau das Konzept der Repair-Cafés in Deutschland umgesetzt wird, erklärt Tom Hansing. Er berät die Macher der Repair Cafés.

Das Besondere ist, dass hier eine Alltagspraxis de facto erprobt wird – und nicht nur geredet wird. – Tom Hansing

Gründerin Martine Postma kommt aus den Niederlanden. Sie erzählt, warum sie die Repair Cafés ins Leben gerufen hat.