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Doping-Beichte von Lance Armstrong: Wie lange können Menschen lügen?

Platzt seine Lebenslüge? In einem Interview soll Lance Armstrong zugeben, gedopt zu haben. Die Beichte wäre für viele Beobachter überraschend, hat doch Armstrong bisher Doping immer abgestritten. Bricht er jetzt unter der Last seiner Lüge zusammen?

Die Lüge

Hin und wieder wird sie von jedem Menschen eingesetzt, um sich den Alltag zu erleichtern. Jahrelang aufrecht erhaltende Lügen wiegen dagegen um einiges schwerer – und die Aufdeckung ist oftmals spektakulär. In die Reihe der größten Lügner der letzten Zeit kann sich möglicherweise auch bald Lance Armstrong einordnen.

Überraschende Beichte

Mathias Jung - ist Psychologe und Buchautor.

ist Psychologe und Buchautor.
Mathias Jung

Laut amerikanischen Medienberichten soll der ehemalige Radprofi am Donnerstag in einem Interview mit Oprah Winfrey den Gebrauch von Dopingmitteln gestehen. Die Beichte käme überraschend: Jahrelang hat Armstrong den Einsatz von Dopingmitteln konsequent geleugnet – trotz eindeutiger Belastung durch Teamkollegen.

Im Oktober 2012 sind ihm sämtliche nach 1998 gewonnenen Titel wieder aberkannt worden, inklusive seiner sieben Titel der Tour de France.

 

Warum Armstrong sich für das öffentliches Geständnis endschieden haben könnte und inwiefern es ihn psychisch entlasten würde, haben wir mit dem Psychologen  Mathias Jung besprochen.

Tolstoi hat einmal gesagt: „Andere belügen ist nicht so schlimm, wie sich selbst zu belügen.“ – Mathias Jung
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