Anti-Doping-Symposium in Freiburg: Wie wird in Zukunft gegen Doping vorgegangen?

13.09.2011

In Freiburg treffen sich Vertreter von Sport, Wissenschaft und Anti-Doping-Organisationen, um über den zukünftigen Umgang mit der illegalen Leistungssteigerung zu beraten. Ein erstes Ergebnis: eine eigene Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft. Ein Vor-Ort-Bericht.

Dopingkontrolle bei den Olympischen Winterspielen. In Zukunft soll gegen Doping im Sport noch härter vorgegangen werden. Foto: © Robyn Beck/ dapd.

berichtet für detektor.fm vom Anti-Doping-Symposium in Freiburg. / © privat.Udo Seiwert-Fautiberichtet für detektor.fm vom Anti-Doping-Symposium in Freiburg. / © privat. 

Wenn es um Spitzensport geht, dann geht es um viel Geld – und der Verdacht des Dopings ist meist nicht weit. Gleichwohl er bei manchen Sportarten wie Leichtathletik oder Radsport fast schon ein offenes Geheimnis ist, sind beinahe alle Sportarten immer wieder von Doping betroffen.

Dennoch: die Hände schmutzig macht man sich mit dem Thema nur ungern. Das belegen auch Zahlen: Während der deutsche Staat jährlich mehrere Millionen, bezuschusst Deutschland die internationale Anti-Doping-Agentur WADA jährlich mit nur rund 722.000 Dollar.

In Freiburg treffen sich nun in dieser Woche Sportwissenschaftler und Dopingexperten, um darüber zu diskutieren, wie man künftig effektiver gegen Doping kämpfen kann. Der Ort Freiburg ist natürlich nicht ganz zufällig gewählt, hat doch an der Univeritäts-Klinik Freiburg das systematische Doping des Radsport-Teams Telekom stattgefunden.

Der Journalist Udo Seiwert-Fauti beobacht das Symposium der Anti-Doping-Aktivisten. Erste Ergebnisse und Eindrücke vor Ort fasst er im Gespräch zusammen.