Doppelstunde Sport | Olympia, Doping und deutscher Basketball

24.02.2014

Heute in der Doppelstunde Sport: Wir blicken zurück auf zwei Wochen Olympia in Sotschi und den Dopingfall Evi Sachenbacher-Stehle. Außerdem schauen wir auf eine Sportart im Schatten von Olympia und Fußball: den deutschen Basketball.

Nach Sotschi: Ein Rückblick auf die Olympischen Spiele und den Dopingfall Evi Sachenbacher-Stehle. Außerdem reden wir über deutschen Basketball. Foto: © JonathanNackstrand/AFP

Sportliches aus Sotschi

sieht Olympia sportlich. Foto: privatRoman Knoblauchsieht Olympia sportlich. Foto: privat 

18 Tage, 98 Wettbewerbe und 1300 Medaillen, nun sind die Olympischen Spiele in Sotschi endgültig vorbeiAus deutscher Sicht bleiben vor allem der Boykott durch Bundespräsident Gauck, der Dopingfall Evi Sachenbacher-Stehle und der enttäuschende sechste Platz im Medaillenspiegel.

Doch insgesamt seien die Olympischen Spiele aus sportlicher Sicht ein Erfolg gewesen, meint auch Roman Knoblauch, der für Eurosport diverse Wintersportarten kommentiert.
Mit ihm sprachen wir mit über Inszenierungen, überzogene Erwartungen und die Zweiklassengesellschaft Spitzensport.

Das ganze Interview können Sie hier nachhören:


„Niemals wissentlich gedopt“ – der Fall Evi Sachenbacher-Stehle

Pharmakologe und Anti-Doping-Experte. Foto: privatFritz SörgelPharmakologe und Anti-Doping-Experte. Foto: privat 

Der Dopingfall Sachenbacher-Stehle wirft sein Schlaglicht natürlich auch über die Spiele hinaus. Sachenbacher-Stehle beteuert ihre Unschuld, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) greift die Geschichte von verunreinigten Nahrungsergänzungsmitteln gerne auf.

Aber kaum einer glaubt mehr, dass es überhaupt noch „sauberen“ Sport gibt. So auch Fritz Sörgel, Pharmakologe und einer der führenden Anti-Doping-Experten Deutschlands.
Im Interview erklärte er, warum immer noch Sportler mit billigen Mitteln dopen und warum DOSB und Politik endlich energischer gegen Doping vorgehen müssen.


„Mit dem Fußball kann niemand mithalten“ – der deutsche Basketball

glaubt, dass es mit dem deutschen Basketball wieder bergauf geht. Foto: privatAndré Voigtglaubt, dass es mit dem deutschen Basketball wieder bergauf geht. Foto: privat 

Im Schatten des allmächtigen Fußballs fristen selbst viele große Sportarten in den deutschen Medien ein Nischendasein. So auch der Basketball, der durch Dirk Nowitzkis NBA-Mesiterschaft mit den Dallas Mavericks 2011 einen kleinen Höhenflug erlebte und dann wieder im Nachtprogramm verschwunden ist.

Nun erlebt gerade die Basketballbundesliga, die Beko BBL, durch den Aufstieg des finanzstarken FC Bayern München neuen Auftrieb. Unter anderem darüber haben wir mit André Voigt gesprochen, dem Gründer und Chefredakteur des Basketballmagazins „Five“.