Doppelstunde Sport | “Quälix” bei den Briten und Frauen am Mikrofon

17.02.2014

In der Doppelstunde Sport schauen wir auf die erste Olympia-Woche, gucken auf Felix Magaths ersten Arbeitstag in der Premiere League und im Gespräch erzählt uns Moderatorin Laura Wontorra, wie weit es mit der Gleichberechtigung von Frauen im Sportjournalismus ist.

Auf Schalke ist Felix Magath am Ende nicht sehr beliebt gewesen. Foto: © Patricia De Melo Moreira / AFP

Genie oder Witzfigur – Magath auf der Insel

kennt das harte Training unter Magath. Foto: privat.Silvio Meißnerkennt das harte Training unter Magath. Foto: privat. 

Felix Magath gilt als fitnessbesessener Trainer mit fast diktatorischen Zügen, aber auch als Erfolgsgarant. Egal ob Meisterschaft oder Klassenerhalt: fast jeder Verein, den der 60jährige in seiner Karriere trainierte, hat die Saisonziele erreicht.

Auch deshalb wollten Teile des Aufsichtsrats des Hamburger SV ihn händeringend verpflichtet. Doch Magath hat abgesagt und ist zum Tabellenletzten der englischen Premiere League gegangen: dem FC Fulham. Auf der Insel ist Magath mit einer Mischung aus Anerkennung und Angst erwartet worden.

Wir blicken auf die ersten Reaktionen und haben mit Silvio Meißner gesprochen. Der ehemalige Profi und heutige Spielerberater hat uns von seinen Erfahrungen mit dem Trainer Felix Magath erzählt.

Man sollte als Profi auch nicht alles hinterfragen. – Silvio Meißner

Felix Magath nach der ersten Trainingseinheit beim FC Fulham


Frauen in der Sportberichterstattung

lässt sich von herablassenden Kollegen oder Spielern nicht aus der Ruhe bringen. Foto: Nadine Ruppert/sport 1.Laura Wontorralässt sich von herablassenden Kollegen oder Spielern nicht aus der Ruhe bringen. Foto: Nadine Ruppert/sport 1. 

„Schalke 05“ – dieser 40 Jahre alte Versprecher der ZDF-Sportstudio-Moderatorin Carmen Thomas wird bis heute herangezogen, wenn es um Frauen in der Sportberichterstattung geht. Dabei zeigen Reporterinnen wie Ulrike von der Groeben, Monika Lierhaus oder Sabine Töpperwien seit Jahrzehnten, dass die Unterscheidung zwischen Männern und Frauen nicht sinnvoll ist.

Trotzdem müssen sich viele Frauen am Spielfeldrand bis heute blöde Sprüche anhören, das betrifft auch die jüngere Riege an Sportreporterinnen. Wie sie damit umgehen, dass haben wir mit Laura Wontorra besprochen. Sie moderiert die 2. Bundesliga bei sport1 und hat es mit ihrem berühmten Nachnnamen manchmal doppelt schwer.

Laura Wontorra über Frauen in der Sportberichterstattung

Wenn nicht mehr drüber diskutiert wird, dann haben wir es geschafft. – Laura Wontorra