Doppelstunde Sport | Theater beim HSV, Rollergirls und Imke Duplitzer

10.02.2014

Wir schauen auf die Themen der Sportwoche: Das Chaos beim Hamburger SV und die heftige Kritik an den Olympischen Spielen in Sotschi. Außerdem widmen wir uns der Randsportart "Rollerderby".

Die Themen der Doppelstunde Sport: Rollerderby, Olympiakritik und der Absturz des Hamburger SV. Fotos (von links oben nach rechts unten): © Andi Bischof / detektor.fm. Loic Venance, Leon Neal, John MacDougall / AFP

Der HSV am Abgrund

ist erschrocken über den Zustand des Hamburger SV. Foto: privat.Stefan Grothoffist erschrocken über den Zustand des Hamburger SV. Foto: privat. 

Untergangsstimmung in Hamburg. Nach sechs Niederlagen in Folge steht der Traditionsverein auf einem direkten Abstiegsplatz. Und im Hintergrund braut sich offenbar Einiges zusammen.

Am Wochenende beriet der Aufsichtssrat in einer achtstündigen Sitzung über die Zukunft des Vereins im Allgemeinen und des Trainers Bert van Marwijk im Speziellen. Der Name eines potentiellen Nachfolgers geistert bereits seit Tagen durch die Presse: Felix Magath.

Über die brisante Lage haben wir mit Stefan Grothoff von sport1 gesprochen.

Auch bei Twitter ist der #HSV ein viel diskutiertes Thema:



Rollergirls – tough und schnell

Nichts für Schwächlinge: Die Riot Rockets beim Aufwärmen. Foto: A. BischofRollerderbyNichts für Schwächlinge: Die Riot Rockets beim Aufwärmen. Foto: A. Bischof 

Football und Eisschnelllauf, dazu ein paar Rollschuhe. Das sind die Zutaten des Rollerderbies, einer Trendsportart aus den USA, die hier immer beliebter wird. Nicht zuletzt, weil Hollywood das Rollerderby vor einigen Jahren publikumswirksam in Szene setzte. Und so gründen sich welt- und bundesweit immer mehr Teams. Unser Reporter Andreas Bischof hat sich das einmal aus der Nähe angeschaut und die Riot Rocketz aus Leipzig bei der Vorbereitung auf ihres erstes Pflichtspiel besucht.

 

Impressionen von der ersten Deutschen Rollerderby-Meisterschaft 2013


Imke Duplitzer – „Das ist mit der Olympischen Idee nicht vereinbar“

immer angriffsbereit. Foto: Jürgen OlczykImke Duplitzerimmer angriffsbereit. Foto: Jürgen Olczyk 

Imke Duplitzer ist Europa- und Weltmeisterin im Fechten. 2004 hat sie bei den Olympischen Spielen in Athen die Silbermedaille gewonnen. Und sie zählt zu den größten Kritikern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Seit Jahren engagiert sie sich gegen Korruption und Homophobie im Spitzen- und Breitensport. Dafür setzt sie sich während der Spiele in Sotschi auch mit der Kampagne „Principle 6“ ein.

Im Gespräch redet Imke Duplitzer Klartext: Über Maulkörbe bei Athleten und Homophobie im Sport.