Eröffnung im Städel-Museum: 3000m²  unter der Erde und dennoch im Tageslicht

23.02.2012

Eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Deutschlands liegt nun unter der Erde: durchflutet von Tageslicht, welches durch die 195 Bullaugen in der Decke scheint. So präsentiert sich der neue Anbau des Frankfurter Städel-Museums.

195 Bullaugen liefern das Tageslicht für den unterirdischen Erweiterungsbau. /  Foto: Norbert Miguletz, © Städel Museum, Frankfurt am Main

Direktor des Städel-Museums. Foto: Michael HudlerMax HolleinDirektor des Städel-Museums. Foto: Michael Hudler 

Das Städel-Museum in Frankfurt ist eines der wichtigsten deutschen Kunstmuseen: präsentiert wird hier Kunst aus über sieben Jahrhunderten.

2009 hatten die Bauarbeiten zu einem neuen Anbau begonnen. Am Mittwoch wurde der neue Teil des Museums eröffnet.

Damit gewinnt das renommierte Städel-Museum mehr als 3000m² Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst dazu.

Das Besondere ist, dass der Anbau unter der Erde liegt und dank 195 Bullaugen in der Decke dennoch mit Tageslicht beleuchtet wird.

Über die Eröffnung des Erweiterungsbaus und die Wirkung der unterirdischen Ausstellungsräume sprechen wir mit dem Direktor des Städel-Museums, Max Hollein.

Eröffnung im Städel-Museum: 3000qm mehr Austellungsfläche unter der Erde

Wir sehen keinen großen Sinn darin, die Werke nach Bildträgern zu sortieren. Sondern vielmehr zeigen wir auch die Zusammenhänge: die ähnlichen künstlerischen Aussagen, die künstlerischen Dialoge, die sich dabei ergeben. (Max Hollein)