Felix Baumgartners Sprung aus der Stratosphäre – Was nützt es der Wissenschaft?

15.10.2012

Der Extremsportler Felix Baumgartner ist aus 39 km Höhe gesprungen und hat dabei drei Weltrekorde aufgestellt – aber ist sein Sprung auch für die Wissenschaft relevant?

Felix Baumgartner hält gleich drei Rekorde - unter anderem den des längsten Fallschirmsprungs. Foto: © Mario Vedder / dapd

ist Physiker und plant Weltraummissionen für die Europäische Weltraumagentur (Esa).Markus Landgrafist Physiker und plant Weltraummissionen für die Europäische Weltraumagentur (Esa). 

Der Fallschirmsprung von Felix Baumgartner aus der Stratosphäre gehört sicher zu den größten sportlichen aber auch medialen Ereignisse des Jahres. Schließlich springt nicht jeden Tag ein Mensch aus 39 km Höhe Richtung Erde.

Nachdem der Start mehrmals verschoben werden musste, ist der Österreicher Felix Baumgartner am Sonntag um 20.15 Uhr sicher und unversehrt auf dem Boden von Roswell im US-Bundesstaat New Mexico gelandet. Damit hält er ab sofort den Rekord des höchsten bemannten Ballonflugs, des höchsten Fallschirmsprungs und er ist der erste Mensch, der im freien Fall die Schallmauer durchbrochen hat.

Doch so spektakulär dieser Sprung ist, birgt er auch neue Erkenntnisse für die Wissenschaft? Markus Landgraf ist Physiker, analysiert Weltraummissionen für die Europäische Weltraumagentur (Esa) in Darmstadt und hat mit detektor.fm über den Sprung aus der Stratosphäre gesprochen.