Zehn Jahre Skype – Wie Videotelefonie unsere Fernbeziehung verändert

25.03.2013

Fernbeziehung: Früher hieß das, Briefe schreiben und Geld für teure Telefonate sparen. Das hat sich geändert: Seit zehn Jahren werden durch Videotelefoniedienste wie Skype große Distanzen ganz klein.

Skype streicht das “Fern” aus Fernbeziehung. Das türkisblaue Logo des Videotelefoniedienstes Skype kennt jeder, der mal eine Fernbeziehung geführt hat. Foto: © Patrick Sinkel/dapd

Nicht zusammen aufstehen, kochen, leben – Fast jeder neunte Deutsche lebt in einer Fernbeziehung. Für sie alle gehört das Vermissen zum Alltag.

ist Paartherapeut in Berlin.Florian Klampferist Paartherapeut in Berlin. 

Das Internet schafft Abhilfe: Dank sozialer Netzwerke und digitaler Dienste, wie Facebook, What’s App und Skype fühlen sich die meisten nicht mehr ganz soweit von einander entfernt.

Vor zehn Jahren, im April 2003, wurde der Videotelefonie-Dienst Skype gelauncht. Seitdem revolutioniert das kleine Programm das Kommunikationsverhalten – nicht nur von Paaren. Aber anders als zuvor kostet es kein Vermögen mehr, seinen Liebsten auch über größte Distanzen hinweg nah zu sein. Mit Internetanschluss und Webcam holt Skype die Welt in jedes Zimmer.

Wie Skype unser Kommunikationsverhalten verändert, darüber haben wir mit Paartherapeut Florian Klampfer gesprochen. Er betreut seit Jahren Paare, die in Fernbeziehungen leben.

Man glaubt, den anderen ständig an allem teilhaben lassen zu müssen. Das kann auch eine Gefahr sein.