Fest.Spiel.Radio #12: Armin Petras über Überproduktion

15.05.2013

Als Intendant am Maxim Gorki Theater in Berlin ist Armin Petras berüchtigt für seine Überproduktion. Aber welchen Zweck verfolgt er damit?

Ein Bild aus Petras’ Inszenierung von Clemens Meyers Roman «Als wir träumten». Foto: R.Arnold/Centraltheater

ist ab kommender Saison Intendant am Stuttgarter Staatstheater. Foto: R.Arnold/CTArmin Petrasist ab kommender Saison Intendant am Stuttgarter Staatstheater. Foto: R.Arnold/CT 

56 Premieren spielte das Berliner Maxim Gorki Theater in seiner ersten Spielzeit unter dem Intendanten Armin Petras. Petras gilt als Workaholic, neben seinen Arbeiten als Regisseur schreibt er unter dem Pseudonym Fritz Kater auch selbst Stücke.

Das eher gemächliche Repertoiretheater mit seinen vergleichsweise wenigen Premieren scheint nicht mehr so ganz zeitgemäß zu sein. Allerdings stößt  „schnell viel produzieren“ einigen Kritikern auch sauer auf. Sie werfen Intendanten wie Petras Masse statt Klasse vor. Die ständigen Premieren – anstatt eines Repertoirebetriebs – würden ausschließlich zu mehr Aufmerksamkeit führen.

Im Interview spricht Armin Petras über diese Überproduktion und darüber, welche Ziele er damit verfolgt. Petras ist aktuell noch Intendant des Berliner Maxim Gorki Theaters. Ab kommender Saison wird er die Intendanz am Stuttgarter Staatsschauspiel übernehmen.


Fest.Spiel.Radio – ist eine Kooperation mit dem Leipziger Centraltheater anlässlich der Leipziger Festspiele.

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