Fest.Spiel.Radio #5: Sport als Inszenierung

28.03.2013

Sport funktioniert nicht nur als Sport, sondern auch als Inszenierung. Wie, das haben wir mit dem Schriftsteller und Box-Fan Clemens Meyer besprochen.

Szene aus dem Musical Rocky, das in Hamburg aufgeführt wird. Foto: © Philipp Guelland/dapd

ist begeisterter Box-Fan.Clemens Meyerist begeisterter Box-Fan. 

Der Boxsport hat schon seit je her Künstler fasziniert. Brecht hat darüber geschrieben, genau so wie Heidegger oder Thomas Mann. Und auch in unzähligen Filmen spielt Boxen eine Rolle, allen voran natürlich Sylvester Stallones Rocky.

Dabei ist der Sport oft nur der Aufhänger, um Geschichten über Auf- und Abstiege zu erzählen. Und wer sich einen Boxkampf im TV ansieht, der bekommt schnell den Eindruck, dass die Promis in der ersten Reihe wichtiger sind als der eigentliche Kampf.

Der Schriftsteller Clemens Meyer bringt den Boxsport jetzt auf die Theaterbühne. Für die Leipziger Festspiele hat er einen Boxabend in der Festspiel-Arena organisiert, die im Zuschauerraum des Centraltheaters errichtet wurde. Warum Boxen ins Theater passt und wie Sport und Inszenierung zusammenhängen, erklärt er im Interview.


Fest.Spiel.Radio – ist eine Kooperation mit dem Leipziger Centraltheater anlässlich der Leipziger Festspiele.

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