Fest.Spiel.Radio #7: Dostojewskij und Co. – Die alten Russen im Theater

12.04.2013

Romanadaptionen auf der Theaterbühne sind keine Seltenheit mehr. Vor allem russische Klassiker erfreuen sich großer Beliebtheit. Warum eigentlich?

Szenenfoto aus der Inszenierung “Der Schneesturm” nach Vladimir Sorokin. Foto: R. Arnold/Centraltheater

Sonnige Aussichten für Psy: Auch sein neuer Song kommt an. Foto: © Eva Rinaldi Celebrity and Live Music Photographer/FlickrAndreas Tretnerübersetzt russische Gegenwartsliteratur 

Tschechow, Dostojewskij, Turgenjew und so weiter: Es sind die großen Namen der russischen Literatur, die auf den Theaterbühnen Einzug halten und sich großer Beliebtheit erfreuen.

Aber nicht nur Klassiker werden gespielt. In Leipzig beispielsweise fand die Welturaufführung von Vladimir Sorokins Roman Der Schneesturm statt. Der Text bedient sich beim Schreibstil der alten Russen. Inhaltlich aber erzählt er eine ganz eigene, über weite Strecken vollkommen surreale Geschichte über einen Arzt, der zu einem Dorf will, weil dort eine Seuche ausgebrochen ist, die die Bewohner in Zombies verwandelt.

Wie aber übersetzt man einen solchen russischen Klassiker, der eigentlich keiner ist, ins Deutsche? Und was passiert dann mit dem Text, wenn er auf der Theaterbühne landet?

Fragen, die wir dem Übersetzer Andreas Tretner gestellt haben. Er hat schon mehrere russische Gegenwartsautoren ins Deutsche übersetzt und wurde dafür unter anderem mit dem Paul-Celan-Preis ausgezeichnet.

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Fest.Spiel.Radio – ist eine Kooperation mit dem Leipziger Centraltheater anlässlich der Leipziger Festspiele.