Fest.Spiel.Radio #8: Als Musiker am Theater

17.04.2013

Immer mehr Musiker zieht es ans Theater. Aber was gewinnt Theater eigentlich durch diese Musiker?

Schorsch Kamerun steht bei seinen Stücken oft selbst mit auf der Bühne. Foto: © R. Arnold/Centraltheater

tritt auch in seinen Stücken oft als Musiker auf. Foto: R. Arnold/CentraltheaterSchorsch Kameruntritt auch in seinen Stücken oft als Musiker auf. Foto: R. Arnold/Centraltheater 

Schorsch Kamerun ist vor allem bekannt als Sänger der Punkband Die Goldenen Zitronen. Die hatte zwar nie einen richtigen Hit, hat sich aber trotzdem Kultstatus erspielt. Mittlerweile geht das sogar so weit, dass Kamerun mit seiner Band nicht nur Konzerte in Theatern spielt, sondern als Regisseur auch Stücke selbst inszeniert.

„Schnauze bitte! Musik!“

Die Grenzen zwischen Theater und Musik verwischen mehr und mehr. Immer öfter dürfen Musiker mit auf die Bühne, werden Teil des Bühnengeschehens und interagieren mit den Schauspielern, anstatt nur den Soundtrack für die Performance zu liefern. Den Puristen läuft es dabei eiskalt den Rücken herunter, denn sie befürchten eine „Veroperung des Theaters“.

Schorsch Kamerun steht genau auf der anderen Seite. Er bringt die Musik mit in seine Stücke und lässt so eine Mischform entstehen. Textaufsagerei gibt es bei ihm nicht wirklich, und wenn doch, dann wird sie schön drastisch unterbrochen.

Wie Kamerun als Musiker an ein Theaterstück herangeht, hat er im Interview verraten:


Fest.Spiel.Radio – ist eine Kooperation mit dem Leipziger Centraltheater anlässlich der Leipziger Festspiele.

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