Film und Kunst – Die Filmkunstmesse in Leipzig: Digitalisierung des Kinos

17.09.2013

Mit der fortschreitenden Digitalisierung der Kinosäle in Deutschland wandelt sich der Arbeitsalltag in den Lichtspielhäusern. Die digitale Evolution verdrängt klassische analoge Inhalte und Abläufe immer stärker.

Ein klassischer Filmprojektor, den es in der Form in naher Zukunft nicht mehr geben wird. Foto: © Jorge Royan/Wikimedia

Ratternde Kinoprojektoren, die das Bild von einer Filmkopie auf die große Leinwand werfen, gehören zu einer aussterbenden Gattung.

Digital verdrängt analog

Die Digitalisierung hält auch in den Kinobetrieb Einzug. Mussten Filmvorführer bis vor wenigen Jahren noch die auf einzelnen Rollen gelieferten 35mm-Filme zusammenkleben und in einen Projektor einlegen, so geschieht das mit der fortschreitenden digitalen Entwicklung heute deutlich unkomplizierter. Heutzutage werden die Filme auf einzelnen Festplatten oder direkt über das Internet geliefert.

Wichtiges Thema auf der Filmkunstmesse

Auch auf der 13. Leipziger Filmkunstmesse, die in diesem Jahr vom 16. bis 20. September stattfindet, spielt die Digitalisierung im Kinobetrieb eine große Rolle. Der Veranstalter der Messe, der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., setzt sich seit Jahren für eine faire Digitalisierung in der deutschen Programmkino-Landschaft ein.

Der Frage, wie sich die Digitalisierung hierzulande gestaltet, ist detektor.fm-Redakteur Florian Leue auf den Grund gegangen.

+++detektor.fm präsentiert die Filmkunstmesse (16. bis 20. September)+++