Film und Kunst – Wie geht es dem deutschen Film?

18.09.2013

Spricht man von Hollywood, dann haben die Menschen eine relativ klare Vorstellung davon, was für eine Art Film gemeint ist. Aber ist die Rede vom "deutschen Film", dann ist das schwieriger.

Als Co-Regisseur von “Cloud Atlas” zeichnet sich Tom Tykwer mitverantwortlich für den bisher teuersten deutschen Film. Foto: © Siebbi/Wikimedia

Das Leben der Anderen, Gegen die Wand oder auch Barbara – alles Filme, die in den vergangenen Jahren erfolgreich im Kino gelaufen sind und aus Deutschland stammen.

Das Oberhausener Manifest…

Der „deutsche Film“ ist in seiner Gattung etwas Besonderes. Denn es ist schwer, ihn auf ein bestimmtes Genre festzulegen. Doch spätestens seit den 1960er-Jahren und dem „Neuen Deutschen Film„, verbinden viele Zuschauer mit ihm vor allem Werke, die sich mit der Realität und der Gesellschaft auseinandersetzen.

…und wie es 50 Jahre später aussieht

Das Oberhausener Manifest ist allerdings schon über 50 Jahre alt und auch der deutsche Film verändert sich. Wie breit er aufgestellt ist, kann man zum Beispiel auf der 13. Filmkunstmesse sehen. Im öffentlichen Programm der Messe laufen in diesem Jahr alleine elf deutsche Beiträge.

Ob es so etwas wie einen „aktuellen deutschen Film“ gibt und wo er steht, dieser Frage ist detektor.fm-Redakteur Florian Leue nachgegangen.

+++detektor.fm präsentiert die Filmkunstmesse (16. bis 20. September)+++