Filmfestspiele in Cannes: Pseudo-Psy, Spielberg und Homosexuellen-Ehe

27.05.2013

Die 66. Internationalen Filmfestspiele von Cannes sind Geschichte: Neben jeder Menge Stars, einer Fake-Berühmtheit und packenden Filmen hat vor allem die Verleihung der "Goldenen Palme" für Aufmerksamkeit gesorgt.

Auch vor Drinks macht die Goldene Palme, das Markenzeichen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, keinen Halt. Foto: © Mathieu Lebreton/flickr.com

ist Filmjournalistin der «Süddeutschen Zeitung».Susan Vahabdazehist Filmjournalistin der «Süddeutschen Zeitung». 

Jessica Biel war da, Oscarpreisträger Adrien Brody hat sich die Ehre gegeben und Steven Spielberg war sogar Jury-Präsident. Die Internationalen Filmfestspiele von Cannes haben bei ihrer 66. Ausgabe – wie fast immer – für Wirbel gesorgt.

Psy-Doppelgänger macht Cannes unsicher

So hat zum Beispiel ein Franzose seine Ähnlichkeit zum koreanischen Rapper Psy ausgenutzt und an der Côte d’Azur richtig einen draufgemacht. Psy selber hat das lapidar so kommentiert:

„Scheint so, als wäre ein anderes Ich in Cannes – sagt Hi zu ihm!“ – PSY

Was sonst noch in Cannes los war, wer sich die Goldene Palme gewonnen hat und ob die Jury-Entscheidung politisch motiviert ist, das haben wir die Filmjournalistin Susan Vahabzadeh gefragt. Sie hat für die Süddeutsche Zeitung aus Cannes berichtet.

‚La vie d’Adèle‘ ist ein unglaublich leidenschaftlich und sinnlicher Film, der über drei Stunden überhaupt nicht, keine Sekunde nachlässt  – und das kann man dann schon verstehen, dass sich eine Jury davon bezaubern lässt. – Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung


Gewinner der Goldenen Palme: Ausschnitt aus „La vie d’Adèle“ (auf französisch)