Forschungsquartett | Auch Schimpansen können Freunde sein

21.02.2013

"Das hab ich im Urin" könnten die Wissenschaftler im Bodongo-Wald in Uganda sagen. Sie haben das Geheimnis der Schimpansenfreundschaft im Urin der Menschenaffen gefunden.

Befreundete Schimpansen aus dem Bodongo-Wald in Uganda bei der gegenseitigen Fellpflege. Foto: © Liran Samuni.

arbeitet von Leipzig aus für das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.Dr Roman M. Wittigarbeitet von Leipzig aus für das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. 

Was können wir Menschen, was andere Säugetiere nicht können? Eine Eigenschaft, die uns maßgeblich von anderen Tieren unterscheidet, ist, dass wir Freundschaften aufbauen und pflegen können.

Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie haben jetzt herausgefunden, dass es eine Spezies gibt, die auch gar nicht schlecht darin ist, freundschaftliche Beziehungen zu nicht verwandten Artgenossen aufzubauen. Und das sind die Schimpansen. Hilfe bekommen sie dabei von dem Hormon Oxytocin.

Warum die Ergebnisse der Studie aus dem Urwald für die Wissenschaftler so bedeutend sind und warum Schimpansenurin eine Schlüsselrolle in der Forschung spielt, haben wir von dem Biologen Roman Wittig erfahren.

Forschungsquartett | Auch Schimpansen können Freunde sein

Wo liegen unsere Wurzeln?

Ein Videobeitrag erklärt den Forschungszweig evolutionäre Anthropologie.

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