Forschungsquartett | Überaktives Immunsystem: Angriff auf sich selbst

01.08.2013

Das Immunsystem schützt den Körper vor Krankheiten und Infektionen. An vorderster Front fressen so genannte "Natürliche Killerzellen" Bakterien und Viren. Forscher haben nun gezeigt: Weniger ist manchmal mehr, will man gesund werden.

Jeden Tag leistet das Immunsystem Erstaunliches: Es schützt uns vor all den kleinen und unsichtbaren Gefahren des Alltags und sorgt für einen reibungslosen Betrieb unseres Organismus.

Einmal im Monat kooperieren wir im Forschungsquartett mit der Helmholtz-GemeinschaftHelmholtz Gemeinschaft Einmal im Monat kooperieren wir im Forschungsquartett mit der Helmholtz-Gemeinschaft 

Für unser Immunsystem wirken verschiedene organische Bestandteile zusammen. Seien es Hautschichten, Fresszellen oder Botenstoffe – sind unsere Abwehrkräfte geschwächt, kann das für uns fatale Folgen haben.

Doch auch ein scheinbar gesundes Immunsystem kann dem Körper schaden, statt ihm zu helfen.

forscht am Helmholtz-Zentrum für InfektionsforschungJadwiga Jablonska-Kochforscht am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung 

Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben in einer Studie herausgefunden, dass die Entfernung „Natürlicher Killerzellen“ die Überlebenswahrscheinlichkeit von infizierten Mäusen erhöht.
Für Jadwiga Jablonska-Koch, Leiterin der Studie, lassen sich diese Ergebnisse auf die Humanforschung ausweiten- getreu dem Motto: Weniger ist mehr.

Max Heeke erklärt, wie die Forscher zu ihren Erkenntnissen gekommen sind.

Forschungsquartett - Überaktives Immunsystem schadet sich selbst


+++ Das Forschungsquartett in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft +++

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Das angesprochene Video: „Es war einmal…das Leben“