Forschungsquartett | Dem schwarzen Tod ein Schnippchen schlagen

25.07.2013

Im Mittelalter hat die Pest in Europa und Asien ganze Landstriche entvölkert. Auch wenn sie längst nicht mehr so verheerend ist, noch ist die Pest nicht verschwunden. Doch Forscher der Max-Planck-Gesellschaft haben nun einen Weg gefunden, die Infektionskrankheit schneller und besser zu diagnostizieren.

Im Film bringt Vampir Nosferatu den “Schwarzen Tod” mit sich. Foto: © Studiocanal

Furchtbar hat die Pest zur Zeit des Mittelalters in Europa und Asien gewütet. Als Schwarzer Tod ging die Krankheit, der etwa jeder dritte Europäer erlag, in die Geschichte ein.

Seither hat die Krankheit zwar nie wieder so einen Schaden angerichtet, aber sie stellt noch immer eine Bedrohung für den Menschen dar. Erst 2008 brach die Krankheit, wenn auch mit glimpflichem Ausgang, in Madagaskar aus. Die Pest lässt sich zwar behandeln, aber jede Stunde zählt.

ist Gruppenleiter am MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung Foto: © David Ausserhofer/ MPIKGChakkumkal Anish ist Gruppenleiter am MPI für Kolloid- und Grenzflächenforschung Foto: © David Ausserhofer/ MPIKG 

Forscher des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung (MPIKG) haben nun ein schnelles und billiges Verfahren entwickelt, mit dem sich die Pest besser diagnostizieren lassen soll.

Der Leiter der Forschungsgruppe, Chakkumkal Anish, sieht in dem Test Chancen für die künftige Behandlung von Pestpatienten.

Julius Heeke erklärt, wie man dem schwarzen Tod mit diesem Test ein Schnippchen schlagen kann.

+++Das Forschungsquartett in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft+++

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