Forschungsquartett | EU-Projekt: Gemeinsam für sicheres Trinkwasser

02.05.2013

Die Wasserqualität in Europa ist vergleichsweise hoch – doch nicht aus jeder Leitung kann man bedenkenlos trinken. Ein internationales Forschungsprojekt soll Trinkwasser nun insgesamt sicherer machen.

Wasser ist niemals steril – aber nicht alle Bakterien sind gefährlich. Foto: © Sara Hegewald/pixelio.de

Dass immer fließend Wasser aus dem Hahn oder der Dusche kommt, ist an sich ja schon ein Privileg für uns. Doch, dass wir dieses Wasser auch immer bedenkenlos trinken können – das ist selbst innerhalb Europas nicht selbstverständlich.

Laut Francesca Racioppi von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kommt es immer darauf an, woher unser Trinkwasser kommt:

Selbst innerhalb der Stadt werden Menschen aus unterschiedlichen Quellen versorgt. – F. Racioppi

Dabei schwankt die Qualität des Wassers teilweise erheblich: europaweit erkranken jedes Jahr etwa 330.000 Menschen, weil sie verseuchtes Wasser getrunken haben.

Gemeinsame Standards einführen

Forscher aus 14 Ländern wollen nun unser Trinkwasser sicherer machen. Durch das Großprojekt „Aquavalens“ soll die Verbreitung von Krankheitserregern eingdämmt werden.

Der Mikrobiologe Manfred Höfle ist ebenfalls beteiligt. Er will mit Kollegen vom Braunschweiger Helmholtz-Institut für Infektionsforschung die Nachweismöglichkeiten von Krankheitserregern verbessern:

Wir wollen möglichst schnell und genau wissen: Wo kommen die Erreger her? – M. Höfle

Welche Herausforderungen die Wissenschaftler meistern müssen, um das Trinkwasser sicherer zu machen – Christoph Hartmann hat es in Erfahrung gebracht:


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