Forschungsquartett | Gestreifte Stars in der Forschung – die Zebrafische

06.09.2012

Mit Zebrafischen können Forscher menschliche Krankheiten besser verstehen. Sie sind Modellorganismen. Das heißt, sie haben die meisten Organsysteme mit dem Menschen gemeinsam. Perfekt für die Forschung im Bereich der Entwicklungsbiologie und Genetik.

Kleine Fische, großes Potential - Zebrafische. Foto: © Johannes Simon/dapd

erklärt, dass die Forschung mit Zebrafischen kein Tierversuch ist./Foto: © kit.eduProf. Dr. Uwe Strähleerklärt, dass die Forschung mit Zebrafischen kein Tierversuch ist./Foto: © kit.edu 

Wissenschaftler geraten ja nicht so schnell ins Schwärmen. Wenn es doch passiert, und dann auch noch wegen kleiner Fische, dann ist die Sensation perfekt.

Es geht um die Zebrafische. Das sind kleine Süßwasserfische, die maximal drei bis fünf Zentimeter groß werden. Sie besitzen außergewöhnliche Eigenschaften, mit denen man Krankheiten wie Krebs erforschen kann. Zum einen sind sie durchsichtig:

Man kann die Durchsichtigkeit nutzen, um in ganz frühen Stadien der Krebsentstehung zu schauen, wie die molekularen Mechanismen sind. – Uwe Strähle

Im Juli hat in Karlsruhe ein Europäisches Ressourcenzentrum für Zebrafische eröffnet. Uwe Strähle leitet das Ressourcenzentrum, das gefördert wird von der Klaus-Tschira-Stiftung und der Helmholtz-Gemeinschaft. Anke Werner hat mit ihm über die „Stars der Biomedizin“ gesprochen.

+++Das Forschungsquartett in Kooperation mit der Helmholtz Gemeinschaft+++

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