Forschungsquartett | Glückshormone stärken das Gedächtnis

03.01.2013

Wie kann man Informationen besser im Gedächtnis behalten? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forscher an der Uniklinik Magdeburg. Die Ergebnisse könnten Alzheimerpatienten bald das Leben erleichtern.

Belohnung steigert die Gedächtnisleistung, sagt der Experte. Foto: Patrick Sinkel/dapd.

Forscht im Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. DZNE/www.fotodesign-schmelz.deProf. Dr. Emrah DüzelForscht im Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen. DZNE/www.fotodesign-schmelz.de 

Die Tests mit den Probanden haben endgültig bestätigt: Dopamin, besser bekannt als Glückshormon, stärkt das Gedächtnis. Das haben Forscher des Forschungszentrums für Neurodegenerative Erkrankungen an der Uniklinik Magdeburg herausgefunden.

Das Forschungsergebnis lässt Angehörige von Demenzerkrankten auf eine bessere Zukunft hoffen. Bis Dopamin in Form eines Medikaments entwickelt wird, können allerdings noch einige Jahrzehnte ins Land ziehen, vermutet Emrah Düzel, Projektleiter des Forschungsvorhabens.

Juliane Neubauer über die Forschungsergebnisse und Tricks, wie man seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen kann.


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