Forschungsquartett | Hirnströme aus der Ferne messen

22.11.2012

Viele Menschen halten sich nicht gerne längere Zeit in Krankenhäusern auf. Mit einem Elektroden-Headset können Hirnströme auch zu Hause gemessen werden. Gerade für ältere Patienten ist das attraktiv.

Mit dem Elektroden-Headset auf dem Kopf können Patienten bald zu Hause bleiben – langwierige Krankenhausaufenthalte werden ihnen so erspart. ©Nigel Treblin/dapd

Dass Menschen in unserer Gesellschaft neunzig oder sogar hundert Jahre alt werden, passiert immer häufiger. Vor allem die Weiterentwicklung der Medizin hat in den vergangenen Jahrzehnten dafür gesorgt, dass die Lebenserwartung konstant gestiegen ist.

ist Direktor der Magdeburger Universitätsklinik für Neurologie.Foto: Klinik für Neurologie, OVGUProf. Hans-Jochen Heinzeist Direktor der Magdeburger Universitätsklinik für Neurologie.Foto: Klinik für Neurologie, OVGU 

Doch die Zeit geht nicht spurlos am Menschen vorbei – Krankheiten wie Demenz, Schlaganfälle und Herzprobleme treten im höheren Alter deutlich häufiger auf. Durch den demografischen Wandel kommen so immer mehr Patienten auf die vorhandenen Klinikplätze zu.

In der Universitätsklinik Magdeburg will man sich diesem Problem jetzt stellen und die sogenannte Telemedizin vorantreiben. Was dahinter steckt, hat sich Katja Schmidt erklären lassen.

+++ Das Forschungsquartett ist durch das Programm „Neue Wege im Wissenschaftsjournalismus“ der Robert Bosch Stiftung ermöglicht worden +++

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