Forschungsquartett | Infektionsforschung – Wie findet man ein neues Medikament?

05.04.2012

Ein neues Medikament zu entwickeln ist eine Sisyphosarbeit, die Geduld, Geld und viele Nerven kostet. Warum sie dennoch unerlässlich ist, beantworten die Forscher vom Helmholtzzentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.

Die Forscher in Braunschweig suchen nach Hemmstoffen für das Mycobacterium tuberculosis - verantwortlich für eine der schlimmsten Infektionskrankheiten, die es gibt: Tuberkulose. / Foto: © Centers for Disease Control and Prevention’s Public Health Image Library auf wikipedia.org

Ab sofort sprechen wir jeden Donnerstag im „Forschungsquartett“ über aktuelle Forschungsprojekte und Wissenschaftsthemen. Wir beginnen mit den Infektionskrankheiten – wahrlich ein weites Feld.

Einmal pro Monat Kooperationspartner beim Forschungsquartett.Helmholtz Gemeinschaft.Einmal pro Monat Kooperationspartner beim Forschungsquartett. 

Ein Schnupfen ist eine Infektionskrankheit, aber auch Malaria und Tuberkulose zählen dazu. Laut Definition sind Infektionskrankheiten Krankheiten, die durch Bakterien, Viren oder Pilze übertragen werden. Viele Forscher arbeiten an der Entwicklung neuer Medikamente und Antibiotika – ein Wettlauf mit der Zeit. Denn resistente Erreger erschweren die Suche nach wirksamen Medikamenten.

Welche Hürden die Forscher noch überwinden müssen, welche Rolle die Substanzbibliothek spielt und warum die Zukunft der Infektionsforschung in der Natur liegt? detektor.fm-Redakteurin Anke Werner hat den Forschern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig über die Schulter geschaut.

Man kann sich das wie einen Trichter vorstellen, den wir mit sehr vielen zigtausend Substanzen auffüllen und ganz am Ende des Trichters kommen wir nur noch mit einer Substanz heraus. – Wissenschaftler Matthias Stehr


+++Das Forschungsquartett in Kooperation mit der Helmholtz Gemeinschaft+++

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