Forschungsquartett | Klimaforschung im Gewächshaus

18.07.2013

In einer neuen Forschungsanlage in Sachsen-Anhalt wollen Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landnutzung untersuchen. Ihr Ziel ist es, herauszufinden, wie Pflanzen und Tiere auf veränderte klimatische Bedingungen reagieren.

In diesen “Gewächshäusern” werden die Auswirkungen höherer Temperaturen und geringerer Niederschläge auf Nutzflächen erforscht. Foto: © Max Heeke/detektor.fm

Im Forschungsquartett kooperieren wir einmal im Monat mit der Helmholtz GemeinschaftHelmholtz Gemeinschaft Im Forschungsquartett kooperieren wir einmal im Monat mit der Helmholtz Gemeinschaft 

Wie kaum ein anderes Thema erregt der Klimawandel regelmäßig die öffentliche Aufmerksamkeit. Beinahe monatlich gibt es neue Schreckensmeldungen über die drohenden Konsequenzen.

Davon (mehr oder weniger) unbeirrt versuchen Forscher weltweit in Experimenten, Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels zu erforschen.

Deutschland ist nun um eine experimentelle Forschungsanlage reicher, die besonderen Fokus auf die Folgen für die Landnutzung legt.

ist wissenschaftlicher Koordinator der GCEF Foto: © André Künzelmann, UFZMartin Schädler ist wissenschaftlicher Koordinator der GCEF Foto: © André Künzelmann, UFZ 

Denn besonders die Landwirte sind von Klimaschwankungen betroffen. Und das wiederum könnte Einfluss auf unsere Lebensmittelversorgung haben.

In der „Global Change Experimental Facility“ (GCEF) wollen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung ergründen, wie Tiere und Pflanzen mit höheren Temperaturen und geringerem Niederschlag umgehen.

Martin Schädler koordiniert das Projekt und hat Max Heeke bei einer Führung durch die Anlage Aufgaben und Ziele der GCEF erklärt.

+++Das Forschungsquartett in Kooperation mit der Helmholtz Gemeinschaft+++

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