Forschungsquartett | Musik und Emotionen im Wandel der Zeit

06.12.2012

Musik und Emotionen gehören zusammen - aber wie? Und warum können sich aus der Liebe zu einer Musikrichtung eingeschworene Fangemeinschaften entwickeln? Ein Berliner Wissenschaftlerteam versucht das herauszubekommen.

Erst nach dem 2. Weltkrieg haben Live-Konzerte ihre heutige Intensität entwickelt. Foto: © Axel Schmidt/dapd

Wer Musik liebt, kennt das schöne Gefühl, das man bekommt wenn einen im Radio das aktuelle Lieblingslied überrascht. Auch Konzerterlebnisse treiben einem schon mal die Tränen in die Augen oder erfüllen einen mit einem intensiven Glücksgefühl. Emotionen und Musik gehören zusammen.

hat 3.000 CD's im Schrank, die seine Leidenschaft für Musik zeigen. © mpibSven Oliver Müllerhat 3.000 CD's im Schrank, die seine Leidenschaft für Musik zeigen. © mpib 

Wie sich die Beziehung zur Musik in den letzten Jahrhunderten gewandelt hat, warum sie uns mit anderen Musikfans verbindet und wie sie das Sozialverhalten prägt, versucht ein Forscherteam am Max-Planck-Institut für Bildung in Berlin heraus zu finden.

Sven Oliver Müller ist Historiker und leitet dort den dazugehörigen Forschungszweig. Gemeinsam mit Musik- und Politikwissenschaftlern betrachtet er Musik im Zusammenspiel mit Emotionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Juliane Neubauer berichtet über die Themen, die seinen Forschungsalltag bestimmen.

Nicht nur die schönen Dinge verbinden die Leute, sondern viel mehr noch die scheußlichen Sachen. Ein Beispiel ist die Punkmusik […]  hier wird gegen das ganze Langweilige protestiert, was es sonst gibt.


+++ Das Forschungsquartett ist durch das Programm „Neue Wege im Wissenschaftsjournalismus“ der Robert Bosch Stiftung ermöglicht worden +++

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