Forschungsquartett | Science Slam: Wissenschaft einfach erklären

06.03.2014

Wissenschaft kann staubtrocken sein - muss sie aber nicht. Das zeigt die stetig steigende Zahl an Science Slams, bei denen Wissenschaftler ihre Forschungsgebiete einem breiten Publikum verständlich und witzig präsentieren.

Auch so kann Wissenschaft aussehen: Ein Wissenschaftler des Leipziger Umweltforschungszentrums jammt beim Science Slam. Foto: © Max Heeke

Die Vortragstitel lauten: „Nano Particles as a tool for sophisticated specific and effective cancer diagnosis“, „Mikrobielle Verwertung der organischen Substanzen im Boden“, oder auch „Computerbasierte Netzwerke zur Unterstützung von medizinischen Experten bei der Wahl von patientenspezifischen Krebstherapien“.

Sind Vorträge mit solchen Titeln angekündigt, glaubt man als Laie kaum, überhaupt etwas zu verstehen. Doch weit gefehlt. Denn diese Vorträge werden im Rahmen eines Science Slams gehalten. Das sind Wettbewerbe, bei denen Wissenschaftler unter Beweis stellen, dass sie ihre Fachthemen auch einer breiten Öffentlichkeit kommunizieren können.

Maximal 10 Minuten haben die Nachwuchswissenschaftler und Studierenden bei einem Science Slam Zeit für ihr Thema.

Beim so genannten FameLab geht es darum, gezielt die Kommunikationsfähigkeiten junger Wissenschaftler zu fördern. Dazu werden deutschlandweit die besten Slammer gesucht.

Wir sind in Leipzig bei einem Science Slam im Rahmen des FameLab dabeigewesen.