Forschungsquartett | Was den Job zum Beruf macht

31.10.2013

Mit dem Geld kommt das Glück? Nur wer gut bezahlt ist, muss nicht gleich mit seiner Arbeit zufrieden sein. Der Psychologe Henri Guttmann kennt viel wichtigere Gründe, die den Job zum Beruf machen.

kennt die Bedingungen für Zufriedenheit im Beruf. Foto: © H. GuttmannHenri Guttmannkennt die Bedingungen für Zufriedenheit im Beruf. Foto: © H. Guttmann 

„Ich hasse meinen Job.“ – Ein Satz, der mehr ausdrückt als nur den Ärger über seine Arbeit. In jüngerer Zeit wurde der Begriff „Beruf“ mehr und mehr durch den „Job“ ersetzt. Sind beide Begriffe deckungsgleich? Ist der Beruf erfüllend und der Job bringt Geld?

„Geld allein macht nicht glücklich.“

Diese Mundart gilt auch für die Arbeit. Um glücklich mit seiner Arbeit zu sein, sind zahlreiche Faktoren ausschlaggebend. Ein schönes Gehalt ist zwar einer davon, viel entscheidender sind aber immaterielle Faktoren. Das erfährt der Schweizer Psychologe Henri Guttmann regelmäßig im Gespräch mit seinen Patienten.

Im Interview mit Moderatorin Doris Hellpoldt verrät er, was den Job zum Beruf macht.

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Traumjob, aber Sie müssen mit Menschen arbeiten, die Sie dauernd geringschätzen. Dann wird der tollste Job zum Scheissjob. – Henri Guttmann, Psychologe