Freistunde | Protestwissen: Wie unser Bild von Protest entsteht – ein Radio-Essay

10.07.2013

Nur Chaoten auf der Straße? Die Polizei ist brutal und gewalttätig? Die Medien stecken mit den Behörden unter einer Decke? Ein Radio-Essay über die Frage, wie unsere Wahrnehmung von Protest eigentlich entsteht.

-

Szene aus einem Protest in Istanbul. / © Gurcan Ozturk (AFP)

forscht am neu gegründeten Institut für Protest- und Bewegungsforschung zu sozialen Bewegungen, Protest und Kultur.Simon Teune, Soziologeforscht am neu gegründeten Institut für Protest- und Bewegungsforschung zu sozialen Bewegungen, Protest und Kultur.  

Stuttgart 21 – Occupy – Vorratsdatenspeicherung – ACTA – Atommüll…

Es vergeht kaum ein Monat, in dem uns in den Nachrichten nicht Bilder und Töne von Protesten gezeigt werden. Protest scheint allgegenwärtig. Und es scheint, dass immer mehr Menschen immer öfter zum protestieren auf die Straße gehen.

Doch wie genau ist das, was wir da sehen? Wie verzerrt ist unser Wissen über Protest und Protestierende? Und wer bestimmt unser Bild davon: die Polizei? Die Medien? Die Protestierenden?

Diesen Fragen widmet sich diesmal in der »Freistunde« ein Radio-Essay von Simon Teune, Soziologe und Protestforscher am Wissenschaftszentrum Berlin.


  • Autor: Simon Teune
  • Sprecher: Simon Teune, Sofia Flesch Baldin
  • Produktion: Nicolas Semak (Radiobüro), Sofial Flesch Baldin, Marcus Engert
  • Redaktion: Sofia Flesch Baldin, Marcus Engert

+++ Die Freistunde ist unser wöchentlicher Sendeplatz am Sonntag, an dem wir uns mehr Zeit nehmen wollen – für kluge Gedanken, inspirierende Portraits und schöne Geschichten. Immer sonntags zwischen 18 und 19 Uhr. +++