Fußball-EM 2020: Europa – ein Sommermärchen?

07.12.2012

"Euro for Europe": Die Fußball-EM 2020 soll erstmals in mehreren europäischen Großstädten stattfinden. Für "11Freunde"-Chefredakteur Christoph Biermann sind die Pläne der UEFA ein "Konjunkturankurbelungsprogramm für Billigflieger".

Fanfreundschaften gehören zu Fußball-Europameisterschaften. Künftig dürfte das ein wenig schwerer werden. Foto: © Patrik Stollarz/dapd

In dieser Woche hat die UEFA den Austragungsort der Fußball-EM 2020 bekanntgegeben. Es ist: Europa. Das Turnier in acht Jahren soll erstmals in unterschiedlichen europäischen Großstädten ausgetragen werden.

ist Mitglied der >11FreundeChristoph Biermannist Mitglied der >11Freunde<-Chefredaktion. Foto: © Clemens Bilan/dapd 

Damit könnte sich für Fußballfans und Spieler einiges ändern: Ist die einzigartige Stimmung, die ein Land während eines Turniers bestimmt, passé oder überträgt sie sich auf ganz Europa? Kritiker befürchten, dass die großen EM-Spiele wie bei der Champions-League dann immer in den gleichen Stadien stattfinden.

Besonders für die Fans hat die Neuerung große Auswirkungen: Denn seit dem deutschen Fußball-Sommermärchen 2006 sind die Fanmeilen bei allen großen Fußballturnieren der Treffpunkt von Fans aller Mannschaften. Zusammen ist immer wieder nationenübergreifend eine große Fußballparty gefeiert worden. Auch diese Tradition könnte mit dem neuen EM-Konzept ein Ende haben.

Über die Motive der UEFA und die Auswirkungen für Spieler und Nationen haben wir mit 11Freunde-Autor Christoph Biermann gesprochen:

Das wird dann mehr ein Konjunkturankurbelungsprogramm für Billigflieger sein. – Christoph Biermann