Gespaltene Zukunftsperspektiven? – die Shell-Jugendstudie 2010

14.09.2010

Die aktuelle Shell-Jugendstudie wurde heute veröffentlicht. Sie zeigt: sowohl das Interesse an Politik als auch der Respekt vorm Alter steigt, jedoch nur unter den priviligierteren Jugendlichen.

Die Jugend blickt optimistisch in die Zukunft - laut der 16. Shell-Jugebdstudie. / Foto: Theo Heimann (ddp)

hat mit zwei weiteren Autoren die Shell-Jugendstudie erarbeitet.Gudrun Quenzelhat mit zwei weiteren Autoren die Shell-Jugendstudie erarbeitet. 

„Die Jugend von heute wird immer schlimmer“. So oder so ähnlich äußern sich häufig ältere Leute über Jugendliche in unserer Gesellschaft. Ob an dieser Aussage etwas wahres drann ist und welche Sichtweisen, Stimmungen und Erwartungen die Jugendlichen gegenwärtig in Deutschland haben, hat ein Forscherteam zum 15. Mal in der Shell-Jugendstudie zusammengefasst. Seit 1953 wird die Studie im Abstand von drei bis vier Jahren veröffentlicht. Sie soll belegen, wie sich die Einstellungen der Jugendlichen verändern – zum Beispiel zum Thema Zukunft, Politik und Religion.

Wir haben mit Gudrun Quenzel über die Ergebnisse der aktuellen Studie gesprochen. Sie ist Kulturwissenschaftlerin und eine der drei Autoren der Shell-Jugendstudie 2010.

Gudrun Quenzel über die Ergebnisse der Shell-Jugendstudie 2010