Gesund Leben | Das Klingeln im Kopf – Tinnitus aurium

18.06.2012

Das Klingeln im Ohr – so lautet die Übersetzung der Krankheit Tinnitus Aurium. Der Name beschreibt das Hauptsymptom eines Tinnitus: ein Klingeln, Brummen, Pfeifen oder Zischen im Ohr – und das ununterbrochen. Wie entsteht dieser Ton und was hiflt dagegen?

Die Ohren zuhalten - funktioniert beim Tinnitus leider nicht. Das Geräusch bleibt. Foto: © Benjamin Thorn / PIXELIO

ist Psychologin am Tinnituszentrum der Berliner Charité.Petra Georgiewaist Psychologin am Tinnituszentrum der Berliner Charité. 

Nach einem lauten Konzert brummt schon mal der Schädel, die Ohren sind taub. In den meisten Fällen legt sich dieses Taubheitsgefühl schnell wieder. Wer jedoch dauerhaft einen Piepton, ein Brummen oder Klingeln im Ohr hat, könnte einen Tinnitus infolge eines Hörsturzes erlitten haben. Aber wann sollte man den Arzt aufsuchen?

Ein Tinnitus hat keine direkten Auswirkungen auf den menschlichen Körper, wohl aber auf die Psyche. In Deutschland sind etwa drei Millionen Menschen dauerhaft betroffen. In schlimmen Fällen haben Patienten Depressionen, können nicht schlafen oder sind arbeitsunfähig.

Im Tinnituszentrum der Berliner Charité werden Patienten mit chronischem Tinnitus behandelt. Dort wird genau ermittelt, um was für einen Ton es sich handelt und ob man ihn therapieren kann. Heilen kann man den Tinnitus nicht.

Wie eine Therapie beim Tinnitus aurium aussieht, erklärt Diplom-Psychologin Petra Georgiewa von der Berliner Charité.

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