Gesund Leben | Der stetige Kampf gegen AIDS

28.11.2011

Seit 1988 findet jedes Jahr am 1. Dezember der Welt-AIDS-Tag statt. Laut den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts gibt es 2011 weniger Neuinfizierte als noch vor 5 Jahren. Warum von Entwarnung dennoch nicht die Rede sein kann - ein Expertengespräch.

Die rote Schleife: seit 1991 ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und AIDS-Kranken. Foto: © Timur Emek/ddp

Sprecher der Deutschen AIDS-Hilfe.Holger WichtSprecher der Deutschen AIDS-Hilfe. 

1981 tauchte AIDS das erste Mal auf: Am 5. Juni wurden Symptome der Krankheit erstmals in einem wöchentlichen Bulletin der US-Gesundheitsbehörde beschrieben. Anfänglich noch als Gay Related Immune Deficiency (GRID) verschrien, wurde sehr schnell klar, dass die Krankheit auch Heterosexuelle befallen konnte. Bis vor wenigen Jahren noch galt die Diagnose HIV-positiv als sicheres Todesurteil, die Betroffenen wurden isoliert und stigmatisiert.

Initiativen der WHO, der deutschen AIDS Stiftung und der deutschen AIDS-Hilfe haben jedoch in den vergangenen 30 Jahren dafür gesorgt, dass Bewusstsein der Gesellschaft für die Krankheit zu schärfen. Dennoch ist AIDS nach wie vor eine ernstzunehmende Krankheit, immer noch stecken sich jährlich in Deutschland ca. 2.500 Menschen neu mit dem HIV-Virus an. Aktionen wie der Welt-AIDS-Tag, der seit 1988 jährlich am 1. Dezember stattfindet sind deshalb wichtiger als je zuvor.

Was in Deutschland für den Welt-AIDS-Tag geplant ist, haben wir Holger Wicht von der Deutschen AIDS-Hilfe gefragt.

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