Gesund Leben | Epithetik – das zweite Gesicht

17.12.2012

Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte. Umso schlimmer, wenn es entstellt und an Normalität nicht zu denken ist. Das Feld der Epithetik gibt diesen Betroffenen eine Chance auf ein zweites Gesicht - und ein Stück Normalität zurück.

Vor einer Prothese, wie hier einem Glasauge, liegt oft ein langer und schmerzhafter Leidensweg. Foto: Andreas Fischer/dapd.

ist eine von bundesweit ca. 50 Epithetikern.Yvonne Motzkusist eine von bundesweit ca. 50 Epithetikern. 

Ein Tumor, ein Hundebiss oder ein Brand – die Ursachen für den Verlust des Gesichts sind vielfältig. Und kaum ein anderes Körperteil wird wohl so schmerzlich vermisst, denn das Gesicht ist unsere Visitenkarte.

Wird ein Mensch im Gesicht entstellt, versucht zunächst die Chirurgie das Gesicht  wiederherzustellen. Doch in schweren Fällen ist nicht einmal das möglich. Heute kann hier die moderne Epithetik helfen.

Künstliche Gesichtsteile geben Betroffenen nicht nur ihr Gesicht wieder, sondern oft auch ein Stück Normalität und Selbstbewusstsein.

Yvonne Motzkus ist Epithetikerin. Am Berliner Zentrum für künstliche Gesichtsteile verhilft sie Menschen zu einem zweiten Gesicht.

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