Gesund Leben | HIV – Tabuthema am Arbeitsplatz

26.11.2012

Souveräner Umgang geht anders: bis vor einem Jahr konnten HIV-Infizierte nicht einmal in die USA einreisen. Das Thema Aids und HIV ist oftmals noch ein Tabuthema. Besonders häufig im Job.

Mit HIV arbeiten - ein Plakat der Antidiskrimierungskampagne für den Welt-Aids-Tag. Foto: © Florian Eisele/dapd

ist bei der Deutschen Aids-Hilfe Expertin für Antidiskriminierung von HIV-PositivenSilke Eggersist bei der Deutschen Aids-Hilfe Expertin für Antidiskriminierung von HIV-Positiven 

Sie können Sport treiben, arbeiten und Eltern werden. Menschen mit HIV-Infektionen führen oft ein ganz normales Leben.

In Deutschland leben etwa 78.000 Menschen mit HIV. Und so brutal es klingt: heute ist das in der westlichen Welt kein Todesurteil mehr.

Doch so viele Fortschritte es in der Medizin gibt, so wenig scheint sich die Toleranzgrenze der Gesellschaft zu verschieben. Betroffene, die sich mit ihrer Krankheit offenbaren, stoßen oft auf Angst, Unverständnis und Diskriminierung.

Bei Freunden oder innerhalb der Familie findet sich schon eher Rückhalt durch einen geliebten Menschen. Aber wie sieht das im Arbeitsalltag aus? Müssen HIV-Positive überhaupt den Arbeitgeber informieren?

Der diesjährige Welt-Aids-Tag am 1. Dezember widmet sich dem Thema Diskriminierung im Arbeitsalltag. Silke Eggers von der Deutschen Aids Hilfe weiß, dass Positive auch mit Diskriminierung nicht allein sein müssen.

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