Gesund Leben | Hypochondrie – die Angst vor der Krankheit

12.11.2012

Steckt hinter den Kopfschmerzen nicht doch ein Gehirntumor? Hypochonder vermuten hinter Kleinigkeiten meist schwere Krankheiten. Trotzdem sind sie noch lange keine "eingebildeten Kranke".

Hypochondrie ist die ständige Angst vor schlimmen Krankheiten. Foto: © Philipp Guelland/dapd

ist Psychologin an der Philipps-Universität Marburg.Gaby Bleichhardtist Psychologin an der Philipps-Universität Marburg. 

Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen – wer im Internet nach Symptomen sucht, gelangt schnell zu Hinweisen auf gefährliche Krankheiten. Da entpuppen sich die Magenschmerzen schnell als Geschwür und die Schwindelanfälle sind ein klares Zeichen für einen Gehirntumor. Die meisten Menschen schätzen diese Diagnosen aus Internetportalen meist als unrealistisch ein.

Hypochonder lassen sich jedoch von jeder Kleinigkeit in Panik versetzen. Die Angst vor Krankheit und dem Kranksein lässt sie von einem Arzt zum anderen pilgern.

Hypochondrie ist eine psychische Störung

Doch Hypochonder sind nicht nur eingebildete Kranke. Oft haben sie tatsächlich ein gewisses Missempfinden. Doch ihre eigentliche Krankheit, die Hypochondrie als psychische Störung, ist ihnen oft nicht bewusst.

Hypochondrie ist heilbar, sagt die Psychologin Gaby Bleichhardt an der Philipps-Universität Marburg.

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