Gesund Leben | Wieso der sorglose Griff zu rezeptfreien Schmerzmitteln schaden kann

23.01.2012

Sie gehören zur gut bestückten Hausapotheke dazu - für den Notfall immer griffbereit: rezeptfreie Schmerzmittel wie Aspirin oder Paracetamol. Doch wer zu sorglos mit den Medikamenten umgeht, kann seinen Körper langfristig schädigen. detektor.fm hat nachgefragt.

Fast jeder greift bei Schmerzen bedenklos zum Klassiker unter den rezeptfreien Schmerzmitteln: Aspirin. Foto: © Jens Schlueter/dapd.

ist Sachverständiger des Bundesinstituts für Arzneimittel und MedizinprodukteKay Bruneist Sachverständiger des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte 

Der Kopf brummt, erste Zahnschmerzen oder eine beginnende Erkältung kündigen sich an. Am besten erstmal eine Schmerztablette nehmen. Rezeptfreie Schmerzmittel wie Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen gelten als harmlos – schließlich gibt es sie in jeder Apotheke zu kaufen. Doch Vergiftungen und Missbrauch sind verbreitet. Paracetamol beispielsweise kann schon in vergleichsweise geringer Überdosierung leberschädigend wirken.

Über die Gefahren von rezeptfreien Schmerzmitteln bei Überdosierung und das irrationale Verhalten vieler Konsumenten haben wir mit Kay Brune gesprochen. Er ist Pharmakologe und Sachverständiger des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und erklärt im Interview, wieso eine vorsorgliche Sensibilisierung der Konsumenten unabdingbar ist.

Wieso der sorglose Griff zu rezeptfreien Schmerzmitteln schaden kann


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