Gesund Leben | Warum Geiz nicht geil ist

30.07.2012

In der Werbung wird Geiz mit Sparsamkeit gleichgesetzt und suggeriert, dass es vollkommen okay sei, um jeden Cent zu feilschen. Doch Geiz oder Neid können auch krank machen.

Ein Slogan, der eine Todsünde mit Sparsamkeit gleichsetzt: Geiz ist geil. Foto: Martin Oeser/ddp

Die sieben Todsünden sind vielen aus dem Film „Sieben“ bekannt: Stolz, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit. Doch die wenigsten wissen, wie sich diese Charaktereigenschaften auf die Psyche und den Körper auswirken können. Woher kommen sie eigentlich: Geiz, Neid oder Stolz?

Einige Eigenschaften hat sich der Mensch unbewusst angeeignet, andere sind regelrecht angelernt.

Professor für Theologie an der Universität SalzburgAnton BucherProfessor für Theologie an der Universität Salzburg 

Damit hat sich der Theologe und Religionspädagoge Anton Bucher von der Universität Salzburg beschäftigt und ein Buch darüber geschrieben: „Geiz, Trägheit, Neid & Co. in Therapie und Nachsorge – Psychologie der sieben Todsünden.“

Dem Geiz räumt Bucher in seinem Buch breiten Raum ein, und er hat bei seinen Recherchen verblüffende Theorien entdeckt: Leiden Geizige tatsächlich häufiger an Verstopfung als Freigiebige? Klagen Verschwender dafür häufiger über Durchfall?

Wir haben mit Anton Bucher über sein Buch und die Psychologie der sieben Todsünden gesprochen.

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