Serie «Gute Nachrichten» | Was ist lösungsorientierter Journalismus?

26.08.2013

Krisen, Katastrophen und Unfälle erhöhen die Aufmerksamkeit beim Publikum und verkaufen sich gut. Journalismus ist deshalb meist problemorientiert. Es gibt aber auch Journalismus, der nach guten Nachrichten sucht - der sogenannte lösungsorientierter Journalismus. Woher er kommt, wie er arbeitet...

Wer würde nicht ab und zu gerne solche Nachrichten lesen? Foto: lizzlizz / lizzlizz

Medienschaffende wissen: Aufmerksamkeit ist ein äußerst knappes Gut. Deshalb lernen Journalisten und Redakteure schon sehr früh die eiserne Regel:

Only bad news are good news.

Und so beherrschen Umweltdesaster die Schlagzeilen, ebenso wie Finanz- und Wirtschaftskrisen, Verbrechen und Katastrophen.

Viele Journalisten könnten sich jetzt zu Recht angegriffen fühlen, schließlich lautet ihre Aufgabe: Probleme ansprechen, auf Missstände hinweisen, Skandale aufdecken. Aber ist das alles?

Gegen den Strom veröffentlichen

Es gibt aber auch Berichterstatter, die ihre Aufgabe im genauen Gegenteil sehen. Sie berichten über positive Dinge, präsentieren Lösungen und stellen nachhaltige Ideen vor. Dieser Ansatz nennt sich solution-oriented-journalism – zu deutsch „lösungsorientierter Journalismus“.

detektor.fm Redakteurin Nadine Gassner erklärt die Hintergründe.