Hacker unter sich: Auf dem Chaos Communication Camp

12.08.2011

Sommerzeit ist Festivalzeit. Abseits von Rock am Ring, Hurricane und Melt-Festival gibt es in diesem Jahr ein Camp der Hackergemeinde. Beim Chaos Communication Camp geht es nicht um Musik, sondern um Techniker-Visionen.

“Nie ohne meinen Laptop” - Hacker zwischen Zelt und Campingstühlen./Foto: © Fabian Matzerath /dapd

Zwischen Matsch, Bierkästen und Zelten tummeln sich in dieser Woche tausende Hacker aus aller Welt – beim Chaos Communication Camp auf einem alten Militärflughafen bei Berlin. Das Open-Air Spektakel widerlegt eindeutig das Klischee vom lichtscheuen Computerfreak, der nur virtuell mit Menschen in Kontakt kommt. Über 3000 Hacker tauschen sich hier über Projekte aus und diskutieren die Zukunft des Internets.

ist Hörfunkjournalist und berichtet vom Chaos Communication Camp von vor Ort.Philip Banseist Hörfunkjournalist und berichtet vom Chaos Communication Camp von vor Ort. 

Dabei entstehen zum Teil galaktische Ideen: In 23 Jahren soll ein Hacker auf den Mond geschickt werden und ein freies, unkontrollierbares Internet entstehen, das von Hackern gewartet wird. Außerdem dürfen die Hacker auf dem Camp ihr Können gleich beweisen: Sie sollen Sicherheitslücken in der neuen Enthüllungsplattform Open Leaks finden.

Ob es hier nur um abgehobene Spielereien geht und wie die Stimmung allgemein ist, berichtet Philip Banse von vor Ort. Er ist freier Journalist und arbeitet hauptsächlich für den Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur.