“Higgs-Boson”: Finden Physiker in der Schweiz das Gottesteilchen?

14.12.2011

Es gibt Dinge auf unserem Planeten und im Weltraum, die selbst die moderne Wissenschaft aktuell noch nicht erklären kann. Eines der Rätsel, das noch auf der „Nicht-gelöst-Liste“ steht, ist das Higgs-Boson – im Volksmund als „Gottesteilchen“ bekannt.

Ein Techniker bei seiner Arbeit am Teilchenbeschleunigers LHC, einem Bestandteil des Kernforschungszentrum CERN. © CERN/dapd

Professor am Institut für Astrophysik an der Uni Göttingen Foto: Georg-August-Universität GöttingenJens NiemeyerProfessor am Institut für Astrophysik an der Uni Göttingen Foto: Georg-August-Universität Göttingen 

Beim Higgs-Boson handelt es sich um ein Elementarteilchen, welches erstmals 1964 von drei Wissenschaftlern unabhängig voneinander beschrieben wurde. Einer der Wissenschaftler war der Brite Peter Higgs, auf dessen Namen des Teilchens getauft wurde.

Bis jetzt ist die Existenz des Higgs-Teilchens nur Theorie. Noch – denn Forscher am Kenforschungszentrum CERN in der Schweiz stehen kurz vor einem Durchbruch, was den Nachweis der Higgs-Bosons betrifft. Was dahinter steckt und was diese Teichen eigentlich für eine Bedeutung haben, erklärt Jens Niemeyer, Professor am Institut für Astrophysik an der Georg-August-Univeristät in Göttinigen.