Hirndoping – warum man nicht alles schlucken sollte

14.07.2010

Zwei Uhr nachts, es brennt noch Licht am Schreibtisch. Da sitzt der Student, starrt auf seinen PC. Die Augen fallen fast zu, die Buchstaben verschwimmen schon auf dem Bildschirm...Der Klassiker in der Uni-Prüfungszeit.

Gehirn-Doping ist zur Zeit schwer in Mode. Doch wie weit kann man die Intelligenz pushen? / © Monika Torloxten pixelio.de

Er leitet die Klinik für Psychatrie und Psychotherapie der Uni Mainz.Professor Klaus Lieb.Er leitet die Klinik für Psychatrie und Psychotherapie der Uni Mainz. 

Die Zeit drängt, irgendwie muss die Hausarbeit noch fertig geschrieben, die mündliche Prüfung noch vorbereitet werden.

Wenn für Schlaf und Ruhe keine Zeit mehr ist und die Kraft langsam ausgeht, wäre eines doch praktisch: Die gute und ungefährliche Pille, die problemlos die Leistung steigert.

Hirndoping – warum wir nicht alles schlucken sollten“ heißt das Buch von Klaus Lieb. Er ist Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Mainz und wir haben mit ihm über die problematischen Folgen von Hirndoping gesprochen.

Hören Sie das Interview hier: