Hörkunst Labor | Drei kurze Nachwuchshörstücke

Das Spiel mit dem Regen

28.09.2014

Eine musikalische Anekdote, eine Klanglandschaft und ein Kurzhörspiel. Alle unter zehn Minuten. Alle mit einem gemeinsamen Ausgangspunkt: dem Regen.

Foto: Wolfgang Pfensig / pixelio.de

Hörkunst

In diesem Monat präsentieren wir Ihnen wieder junge Hörkunst. Dieses Mal sind es drei kurze Nachwuchsstücke, zum ersten Mal aus dem Institut für Creative\Media/Technologies der Fachhochschule St. Pölten in Österreich. Es sind Werkstatt-Arbeiten die das Spiel mit dem rhythmischen, dem assoziativen und dem dramatischen Gehalt von Regen anlegen und sich dabei von bloßer Illustration entfernen.

1. „Rüschen“ von Angelika Schneider, Nora Schuhmann und Bianca Braun

Eine adrette Regenschirmattrappe und ihre Anekdote – ein Musikstück.
Länge: 4:12 min

2. „Untitled (Constructed Memories #1)“ von Matthias Hafner

Das Stück ist eine akustische Landschaft, eine Klangcollage, deren Tonmaterial im Studio produziert, bearbeitet und zusammengesetzt wurde, jedoch ohne synthetische Klänge auskommt. Das Hörerlebnis bewegt sich zwischen der Illusion einer Regenlandschaft und flächiger Abstraktion derselben.
Länge: 5:42 min

3. „Der Regen Tickt“ von Dominik Traun

Das Ticken der Uhr und das Ticken des Regens verstärken den Eindruck des betagten Protagonisten mit dem Spiegel seines grauen Umfelds zu verschmelzen bis – aus heiterem Himmel – ein Zwischenraum entsteht zwischen der Sache und ihrer Bezeichnung, sodass man getrost sagen kann: Der Regen tickt.
Länge: 6:16 min

Hörkunst, Hörspiele und Features gibt es jeden Sonntag in der „Freistunde“ ab 18 Uhr im Wortstream von detektor.fm.