Hörkunst Labor | Aufstieg und Fall eines Heavy Metal Musikers der DDR

Feature "Wer nichts wagt, kommt nicht nach Waldheim"

26.10.2014

Was als Protest begonnen hat und dann zur vielversprechenden Karriere geworden ist, zerfällt mit der DDR: die Heavy Metal Band "Villain". Ihr Gründer Lars S. sitzt heute im Gefängnis in Waldheim. Dort trifft ihn der Feature-Autor Andreas Möckel. Hören: Sonntag ab 18 Uhr im Wortstream.

-

foto_ Sisqu / pixelio.de

Heavy Metal als tragendes Lebensgefühl in der DDR – bis zur Wende

Lars S., der schon früh in Opposition zu seinen strengen Eltern geht, entdeckt als Jugendlicher seine Leidenschaft für Heavy Metal und damit eine erste Form von Freiheit und Widerstand. Die Liebe zu dieser Musik pflegt er in der DDR unter besonders erschwerten Bedingungen, gründet aber dennoch seine erste Band, „Villain“.

Die Band wird zunächst von Funktionären argwöhnisch beobachtet, bis sie sich so erfolgversprechend entwickelt, dass auch das politische Establishment deren Karriere fördern möchte. Dann kommt die Wende – und das Ende für „Villain“. Lars S. gerät auf die schiefe Bahn und landet im Knast.

Der Autor Andres Möckel hat Lars S. in der Justizvollzugsanstalt in Waldheim besucht. In seinem Feature zeichnet er die einzelnen Stationen des Musikers nach.

Lehrstuhl für experimentelles Radio der Bauhaus Universität WeimarEine Produktion des Lehrstuhls für Experimentelles Radio der Bauhaus-Universität Weimar 

Hörkunst, Hörspiele und Features gibt es jeden Sonntag in der “Freistunde” ab 18 Uhr im Wortstream von detektor.fm.