Homosexualität im Fußball – DFB will schwule Sportler unterstützen

22.07.2013

Fußball gilt als harter, männlicher Sport. Manche sehen in diesem Klischee keinen Platz für homosexuelle Spieler. Der DFB will beweisen, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Berliner Erklärung soll homosexuelle Sportler unterstützen.

Vereinzelt sind Fans bereits sehr offen für Vielfalt im Fußball und kämpfen gegen Vorurteile. Foto: © Fußballfans gegen Homophobie

ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft «Homosexualität im Fußball».Marcus Urbanist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft «Homosexualität im Fußball». 

Es gibt zahlreiche Gerüchte über schwule Profifußballer und sogar ein anonymes Bekenntnis. Doch öffentlich hat sich noch kein aktiver deutscher Spieler im Herrenfußball dazu bekannt, schwul zu sein.

Der Deutsche Fußball-Bund möchte homosexuelle Fußballer unterstützen. Das hat der Verband kürzlich in seiner „Berliner Erklärung“ bekanntgegeben. Passend dazu ist die Broschüre „Fußball und Homosexualität“ erschienen.

Marcus Urban berät den DFB zum Thema Diversität und hat die Broschüre mitgestaltet.

Mit ihm haben wir darüber gesprochen, welche Rolle die Sexualität für den Sport spielt und was die „Berliner Erklärung“ für die Vielfalt im Fußball erreichen kann.

Wenn die sexuelle Orientierung versteckt werden muss, dann ist es schon so, dass […] Energie nicht zur Verfügung steht, die von Leistungssportlern, aber auch im Alltag von Personen gebraucht wird. – Marcus Urban